... Wir überprüfen gerne auch Ihren Impfstatus ...

INFO

Patienten-Informationen

Bei der jeweiligen ersten Verordnung besprechen Sie bitte stets persönlich mit Ihrem Arzt, welche Medikamente und Heilmittel Sie für Ihre Gesundheit unbedingt benötigen. Danach können Rezepte auch telefonisch bestellt werden.

 

Für die Behandlung beim Facharzt benötigen Sie eine Überweisung von Ihrem Hausarzt. Die Überweisung löst automatisch eine Befundübermittlung aus. Dieser kann in der Praxis besprochen werden. Wir archivieren Ihre Befunde für Sie (dies ist sehr wichtig bei allen Kur-, Versorgungsamt- und Rentenanträgen).

Blutentnahmen für Laboranalysen finden Montag bis Freitag zwischen 8.00 und 10.00 Uhr statt.

Notfälle

Wenn Sie nicht in die Praxis kommen können, kommen wir selbstverständlich zu Ihnen!

Bitte fordern Sie Hausbesuche möglichst früh an.

Bei Notfällen außerhalb der Praxiszeiten rufen Sie die Praxisnummer an. Der Anrufbeantworter sagt Ihnen die Telefonnummer des zuständigen Hintergrunddienstes. Zur Zeit ist ein ärztlicher Bereitschaftsdienst im Krankenhaus Lebach eingerichtet, erreichbar unter der Nummer 116117.

Es genügt, wenn Sie uns Ihre Krankenversichertenkarte bei der ersten Behandlung im jeweiligen Quartal vorlegen. Im Zuge der gesetzlich vorgeschriebenen Umstellung auf die Telematikinfrastruktur (unsere Praxis ist seit 2018 an das System angebunden) kann es zu Schwierigkeiten mit dem Abgleich der Daten der Versichertenkarte mit den Krankenkassendaten kommen. Fordern Sie gegebenenfalls eine aktuelle Versichertenkarte bei Ihrer Krankenkasse an.

Dieser Abschnitt ist noch in Bearbeitung. Ich versuch hier Ihnen aktuelle Informationen Erkanungenzum Download

zur Verfügung zu stellen.

 

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KVS-Fax-News: Nr. 8 vom 03.06.2011: EHEC-Aktuelle Informationen

Dem Robert Koch-lnstitut wurden seit Anfang Mai 470 HUS-Fälle übermittelt, darunter 9 Todesfälle (Stand 31. Mai 2011,15 Uhr). Einige aktuelle Hinweise und Hilfestellungen des RKI zur EHEC-Diagnostik haben wir Ihnen wie folgt zusammengestellt.

 

Indikation zur Untersuchung einer Stuhlprobe
In folgenden Situationen besteht die Indikation zur mikrobiologischen Untersuchung einer Stuhlprobe auf E HEG:
a)   Durchfall und sichtbares Blut im Stuhl
b)   Patient ist direkt mit dem Herstellen, Behandeln oder Inverkehrbringen von Lebensmitteln befasst oder arbeitet in Küchen von Gaststätten oder sonstigen Einrichtungen mit/ zur Gemeinschaftsverpflegung (§ 42 Abs. 1 Nr.3 lit. a und b IfSG)
c)   Vorliegen eines HUS
d)   Kontaktpersonen von Patienten mit HUS
e)   Pädiatnsche Patienten mit akutem Nierenversagen

Empfehlungen zur Labordiagnostik
Ziel der Labordiagnostik ist die Erregerisolierung mitToxingen- bzw. Toxinnachweis. Das wichtigste diagnostische Merkmal ist die Fähigkeit zurToxinbildung.

Anzucht:
Keine Spezialnährmedien nötig; z.B. MacConkey-Agar
Verhalten des aktuellen EHEC auf Sorbitol-MacConkey-Agar: Sorbitol-fermentierend.
Aufgrund der besonderen Resistenzeigenschaften können Selektivmedien zum Nachweis von En-terobacteriaceae mit der Fähigkeit zur Bildung von ESBL ergänzend hilfreich sein.

Toxinaennachweis:
Der Toxingennachweis soll mittels PCR (konventionell oder im Light-Cycler) aus Kolonieab-schwemmung oder Stuhlanreicherung erfolgen; der Toxinnachweis soll mittels ELISA (EIA, nach Herstellervorschrift) aus der E.-coli-Kultur erfolgen (der Nachweis von Stx mittels ELISA direkt aus dem Stuhl ist zu unspezifisch).
Die weitergehende Charakterisierung der Erreger, insbesondere für epidemiologische Fragestellungen, sollte in Abhängigkeit von der Herkunft der Isolate in einem der unten aufgeführten spezialisierten Laboratorien erfolgen (Einsendung als Tupferprobe im Transportmedium mit jeweiligem Begleitschein). Bei HUS sollte zusätzlich eine Untersuchung des Serums auf LPS-Antikörper gegen E.coli O157 u. a. erfolgen.


Beratung und Spezialdiagnostik Nationales Referenzzentrum für Salmonellen und andere bakterielle Enteritiserreger Robert Koch-lnstitut (Bereich Wernigerode) Burgstraße 37, 38855 Wermgerode; Tel.: 030/18754-4206.

Ergänzende Angaben zu Erregereigenschaften, Antibiotikaresistenz und Referenzlabors finden Sie auf der Internetseite des Robert Koch-lnstituts unter www.rki.de. Die wichtigsten Links zum Thema sind auch auf der Internetseite der KVS eingestellt: www.kvsaarland.de.
KVS • Kassenärztliche Vereinigung Saarland, Faktoreistraße 4, 66111 Saarbrücken