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INFO

Patienten-Informationen

Bei der jeweiligen ersten Verordnung besprechen Sie bitte stets persönlich mit Ihrem Arzt, welche Medikamente und Heilmittel Sie für Ihre Gesundheit unbedingt benötigen. Danach können Rezepte auch telefonisch bestellt werden.

 

Für die Behandlung beim Facharzt benötigen Sie eine Überweisung von Ihrem Hausarzt. Die Überweisung löst automatisch eine Befundübermittlung aus. Dieser kann in der Praxis besprochen werden. Wir archivieren Ihre Befunde für Sie (dies ist sehr wichtig bei allen Kur-, Versorgungsamt- und Rentenanträgen).

Blutentnahmen für Laboranalysen finden Montag bis Freitag zwischen 8.00 und 10.00 Uhr statt.

Notfälle

Wenn Sie nicht in die Praxis kommen können, kommen wir selbstverständlich zu Ihnen!

Bitte fordern Sie Hausbesuche möglichst früh an.

Bei Notfällen außerhalb der Praxiszeiten rufen Sie die Praxisnummer an. Der Anrufbeantworter sagt Ihnen die Telefonnummer des zuständigen Hintergrunddienstes. Zur Zeit ist ein ärztlicher Bereitschaftsdienst im Krankenhaus Lebach eingerichtet, erreichbar unter der Nummer 116117.

Es genügt, wenn Sie uns Ihre Krankenversichertenkarte bei der ersten Behandlung im jeweiligen Quartal vorlegen. Im Zuge der gesetzlich vorgeschriebenen Umstellung auf die Telematikinfrastruktur (unsere Praxis ist seit 2018 an das System angebunden) kann es zu Schwierigkeiten mit dem Abgleich der Daten der Versichertenkarte mit den Krankenkassendaten kommen. Fordern Sie gegebenenfalls eine aktuelle Versichertenkarte bei Ihrer Krankenkasse an.

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Vitamin-D-Mangel hat weitreichende Folgen

Um die empfohlene Zufuhr von 800 IE mit der Nahrung zu erreichen, müsste man 24 Liter Milch täglich trinken oder 16 Eier, 400 g Seefisch oder 3 kg Vollfettkäse täglich essen.

 

Mehr als die Hälfte der Deutschen ist unzureichend mit Vitamin D versorgt. Gründe sind zu geringe UV-Exposition der Haut sowie unzureichende Zufuhr mit der Nahrung.

Mehr als die Hälfte der Deutschen ist unzureichend mit Vitamin D versorgt. Gründe sind zu geringe UV-Exposition der Haut sowie unzureichende Zufuhr mit der Nahrung.

Der Unterversorgung sollte man frühzeitig präventiv begegnen.

Nach Schätzungen von Michael F. Holick aus Boston haben rund eine Milliarde Menschen weltweit ein Vit-amin-D-Defizit. Die Folgen können gravierend sein, denn Vitamin D ist nicht nur für den Knochenstoffwechsel relevant, ein Mangel begünstigt auch zahlreiche chronische Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkran-kungen, Diabetes, Autoimmunerkrankungen, entzündliche Darmerkrankungen, Immunschwäche oder Krebserkrankungen.1 Mehr als 200 Gene und eine Vielzahl von Stoffwechselprozessen werden Vitamin-D-abhängig reguliert, sagte Privatdozent Dr. Florian Barvencik von der Spezialambulanz für Osteoporose und muskulo-skelettale Erkrankungen am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf bei einem Vitamin-D-Symposium von Wörwag Pharma Ende Oktober in Baden-Baden.

Quellen für Vitamin D (25-0H-D) sind das Sonnenlicht, das die Synthese in der Haut anregt, sowie die Nahrung. Vitamin D ist vorwiegend in fettem Fisch enthalten (Lachs: 680 IE/100 g, Hering: 1040 IE/100 g, Lebertran: 12 000 IE/100 g, Butter: 48 IE/100 g). Die durchschnittliche Aufnahme von Vitamin D mit der Nahrung liegt in Deutschland bei 125 IE/Tag. Der Vitamin-D-Spiegel sollte über 30 ng/ml (75 nmol/1) liegen (s. Abb.).1

Seit Januar 2012 empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung eine Zufuhr von 400 IE pro Tag beiKindern bis zu einem Jahr. Kinder ab einem Jahr und Erwachsene sollten täglich 800 IE aufnehmen.2 „Um die empfohlene Zufuhr von 800 IE mit der Nahrung zu erreichen, müsste man 24 Liter Milch täglich trinken oder 16 Eier, 400 g Seefisch oder 3 kg Vollfettkäse täglich essen?, erklärte Barvencik, aber in der Regel erreichen von den Männern nur 17 Prozent, von den Frauen 14 Prozent die von der DGE empfohlene Aufnahme.

Für eine Vitamin-D-Supplementierung empfehlen Fachgesellschaften die Einnahme von 800-2000 IE Vitamin D pro Tag. 1000 IE Vitamin D3 sind z.B. in einer Tablette Vitagamma® enthalten. Risiken oder Nebenwirkungen sind bei dieser Dosierung nicht zu erwarten. Bei Risikogruppen wie Älteren oder Schwangeren sollte der Vitamin-D-Status kontrolliert und ein Mangel durch Supplementierung ausgeglichen werden. Da die Resorption fettabhängig erfolgt, wird die Einnahme zu den Mahlzeiten empfohlen.