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INFO

Patienten-Informationen

Bei der jeweiligen ersten Verordnung besprechen Sie bitte stets persönlich mit Ihrem Arzt, welche Medikamente und Heilmittel Sie für Ihre Gesundheit unbedingt benötigen. Danach können Rezepte auch telefonisch bestellt werden.

Für unsere Patienten aus dem Lebacher und Schmelzer Raum ist vor der Praxis ein Rezeptbriefkasten angebracht. Die Medikamente werden Ihnen noch am gleichen Tag bzw. nach der Abendsprechstunde am folgenden Tag von der jeweiligen diensthabenden Apotheke nach Hause gebracht.

Unsere Patienten aus dem Eppelborn-Wiesbacher Bereich haben die Möglichkeit, ihre Medikamente in einer der beiden Wiesbacher Apotheken abzuholen.

Für die Behandlung beim Facharzt benötigen Sie eine Überweisung von Ihrem Hausarzt. Ohne Überweisung müssen Sie erneut die Praxisgebühr für jeden in Anspruch genommenen Facharzt entrichten. Die Überweisung löst automatisch eine Befundübermittlung aus. Wir sammeln und archivieren Ihrer Befunde (dies ist sehr wichtig bei allen Kur-, Versorgungsamt- und Rentenanträgen).

Blutentnahmen für Laboranalysen finden Montag bis Freitag zwischen 8.00 und 10.30 Uhr statt.

Notfälle

Wenn Sie nicht in die Praxis kommen können, kommen wir selbstverständlich zu Ihnen!

Bitte fordern Sie Hausbesuche möglichst früh an.

Bei Notfällen außerhalb der Praxiszeiten rufen Sie die Praxisnummer an. Der Anrufbeantworter sagt Ihnen die Telefonnummer des zuständigen Bereitschaftsarztes.

Es genügt, wenn Sie uns Ihre Krankenversichertenkarte bei der ersten Behandlung im jeweiligen Quartal vorlegen.

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Diabetische Polyneuropathie Jetzt weiß man, was ihr Ausmaß bestimmt

Einen potenziellen Ansatz zur Therapie der diabetischen Polyneuropathie scheint Prof. Dan Ziegler vom Institut für Klinische Diabetologie des Deutschen Diabetes Zentrums der Universität Düsseldorf gefunden zu haben.

Die Arbeitsgruppe um Ziegler hatte untersucht, inwieweit unterschiedliche Genvarianten des Schlüsselenzyms Transketolase die Ausprägung der diabetischen Polyneuropathie beeinflussen. Bei 500 Diabetikern mit einer Diabetesdauer von maximal einem Jahr wurden neun Polymorphismen identifiziert, die spezifisch mit klinischen und neurophysiologischen Manifestationen der Neuropathie korrelierten. Zwischen der klinischen Ausprägung der Neuropathie und der Transketolase besteht ein Zusammenhang, der möglicherweise zukünftig für die Optimierung der Neuropathietherapie genutzt werden könnte. Hierfür wurde Ziegler mit dem Fritz-Wörwag-Forschungs-preis ausgezeichnet, der mit 10.000 Euro dotiert ist.

Abhängig von Vitamin B1

Das Enzym Transketolase schleust Zwischenprodukte der Glykolyse bei einer Hyperglykämie auf einen alternativen Abbaupfad. Damit dämmt es die Umwandlung der angehäuften Metabolite in gefäßschädigende Substanzen ein. Die Enzym-Aktivität ist jedoch von der Versorgung mit dem Kofaktor Vitamin Bj (Thiamin) abhängig. Bei Diabetikern liegt jedoch meist ein Thiamin-Mangel vor, da der Bedarf erhöht und die Ausscheidung über die Niere verstärkt ist. Dieser Mangel kann durch die orale Gabe der Thiamin-Vorstufe Benfotiamin (milgamma* protekt) ausgeglichen und die Transketolase-Aktivität gesteigert werden. Nervenschädigende Prozesse können damit gehemmt werden. (Dagmar Jäger-Becker)

■ Pressekonferenz „Diabetische Neuropathie: Früher erkennen - besser behandeln"; Berlin, Mai 2018 (Veranstalter: Wörwag)
MMW Fortschritte der Medizin 2018.18/160