Praxis Dr. Mailänder, Lebach-Gresaubach

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Dr. med. Albert Mailänder

Römerstr. 1
66822 Lebach-Gresaubach

Tel.: 06887 92535
Fax: 06887 92537

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10.00 - 12.00 Uhr

Patienteninformation

Bei Kreuzschmerz Injektionen und Infusionen ohne Wirkungsnachweis

Viele Patienten erwarten bei Rückenschmerzen schnelle Hilfe durch eine Injektion.

Diese Erwartungen sind nachvollziehbar, entsprechen aber nicht der wissenschaftlichen Bewertung. Im Jahr 2010 hat die "Nationale Versorgungsleitlinie Kreuzschmerz"

(http://www.versorgungsleitlinien.de/themen/kreuzschmerz/pdf/nvl kreuzschmerz lanq.pdf)


festgehalten, dass es keine Studien/Belege gibt, die die Wirksamkeit von in die Venen (i.v.) oder in den Muskel (i.m.) oder als Infusionen gegebenen Schmerzmitteln bei R
ückenschmerz belegen.

Vielmehr wurde in den letzten Jahren eine Vielzahl von Schmerzmitteln in Tablettenform entwickelt, die sowohl schnell als auch lange andauernd eine schmerzstillende Wirkung entfalten. In der Schmerztherapie steht eine lang anhaltende und damit auch vorbeugende Wirkung im Zentrum des ärztlichen Handelns. Dies kann eine Injektion oder Infusion nie bieten. Angesicht des großen Spektrums wirksamer Tablettenformen ist es in der Regel nicht gerechtfertigt, Schmerzmittel bei akutem oder chronischen Kreuzschmerz in die Venen (i.v.) in den Muskel (i.m.) oder als Infusionen zu verabreichen.

Der schnelle Wirkungseintritt durch eine i.m. Injektion ist unwesentlich. Es gibt keinen relevanten Zeitvorteil. Ferner kann es keine anhaltende schmerzlindernde Wirkung geben.

Dagegen sind zahlreiche negativo Wirkungen oder Gefahren bekannt. Jede Injektion kann häufig, trotz absoluter Hygiene und Desinfektion, zu einer Infektion, einem Abszess oder Gewebsschaden (Nekrose) (1/10 - 100 Injektion) führen. Jede Injektion kann häufig zu einer allergischen Reaktion führen, von einem leichten Reiz bis hin zu einer sehr seltenen lebensbedrohlichen Reaktion (1/10.000).

Deshalb ist bei einer i.m.-lnjektion von Schmerzmitteln eine Beobachtungszeit in der Arztpraxis von 1 Stunde vorgeschrieben.

Es sollte dabei nicht verschwiegen werden, dass auch Kosten-Nutzen-Abwägungen gegen eine Injektion oder Infusionen sprechen. Diese bieten keinen therapeutischen Vorteil, sind gleichzeitig gefährlicher als Tablettentherapien, aber auch erheblich teuerer und damit unwirtschaftlich. Auch dies muss Ihr Arzt berücksichtigen. Jeder Euro der unnötig ausgegeben wird, fehlt an anderer Stelle.

Ihr behandelnder Arzt wird vor diesem Hintergrund die für Sie optimale Therapie finden. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass aus den beschriebenen Gründen eine für Sie vielleicht bisher gewohnte Therapie auf Grund dieser Erkenntnisse nicht mehr dem wissenschaftlichen Standart entspricht und deshalb nicht mehr durchgeführt werden sollte. Ganz besonders gilt dies für Spritzenserien. Heute gibt es bessere, wirksamere und ungefährlichere vielfältige Behandlungsmethoden.

Mit freundlichen Grüßen

AOK- Die Gesundheitskasse im Saarland

BKK Landesverband Rheinland-Ffalz und Saarland

Knappschaft Regionaldirektion Saarbrücken

IKK Südwest

LKK für das Saarland

Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek), vertreten durch die Landesvertretung Saarland

Kassenärztliche Vereinigung Saarland

-Stand Juni 2011-

Anlage zu KVS-Aktuell 4/ 2011

19.05.2011

Gilt die Quartalsgrenze für Überweisung?

Wenn der Hausarzt eine Überweisung zum Facharzt ausstellt, der Patient aber erst im Folgequartal einen Termin erhält oder die Behandlung quartalsübergreifend erfolgt, wird oft seitens der Facharztpraxis ein neuer Überweisungsschein angefordert.

In diesem Zusammenhang taucht auch die Frage auf, ob Überweisungsscheine vordatiert werden oder mit entsprechenden Vermerken versehen werden dürfen.

Ein Vordatieren von Überweisungen oder sonstigen vertragsärztlichen Formularen ist grundsätzlich ausgeschlossen, aber auch nicht notwendig.

Überweisungen aus dem Vorquartal behalten grundsätzlich ihre Gültigkeit.

Der Patient kann gegebenenfalls mit Hilfe seiner Krankenversichertenkarte nachweisen, dass er auch im neuen Quartal noch bei der angegebenen Krankenkasse versichert ist. Ganz wichtig ist allerdings, dass ebenso grundsätzlich die Praxisgebühr beim Quartalswechsel erhoben wird und die in der Regel hier vorgesehene Kennzeichnung mit der Nr. 80030 erfolgt.

Regionale Besonderheiten sind dabei zu beachten.

(Dr. Gerd W. Zimmermann)

Das Problem mit den "grünen" Rezepten!

Aus nur den Krankenkassen ersichtlichen Gründen werden die Kosten für viele nichtrezeptpflichtige Medikamente nicht mehr übernommen. Es sind auch Medikamente von der Erstattung ausgeschlossen, die sich - auch durch Studien bestätigt - bei vielen Therapien bewährt haben. Es gibt allerdings auch hier Ausnahmen, die in den so genannten Arzneimittel-Richtlinien aufgeführt sind.

Für alle Medikamente, die tatsächlich nicht mehr erstattet werden, haben die
Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), der Deutsche Apothekerverband e.V.
(DAV), der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller e.V. (BAH) und der
Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI) ein so genanntes
"Grünes Rezept" entwickelt und den Vertragsärzten zur Verfügung gestellt. Die
Gestaltung des Rezeptes orientiert sich an den Rezeptvordrucken, die den
Versicherten wohlbekannt sind - mit einem wesentlichen Unterschied:

Es ist grün.

Ein Grünes Rezept sagt folgendes:

  • Die Anwendung des verordneten Medikamentes ist medizinisch indiziert, die Kosten werden jedoch nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen.
  • Es kann eine Merkhilfe für den Patienten bezüglich Name, Wirkstoff, Darreichungsform, Packungsgröße u.s.w. sein.
  • Es ist ein Beleg für eine medizinische Leistung, die bei der Steuererklärung abgegeben und anerkannt werden kann.
  • Oftmals ist es so, dass ein Medikament "billiger" ist als die sogenannte Rezeptgebühr (Sie wissen, dass Sie für fast jedes Medikament, das auf einem "Roten" Rezept steht mindestens 5€ Rezeptgebühr bezahlen müssen, plus einen Aufschlag auf den Medikamentenwert). Hier kann Ihnen Ihr Hausarzt ein paar Euro einsparen, wenn das entsprechende Medikament günstiger als die Rezeptgebühr ist und auf einem grünen Rezept steht.

Das grüne Rezept beinhaltet keine Verpflichtung, es einzulösen. Wenn Sie in der Apotheke ein anderes Präparat kaufen möchten, lassen Sie das Rezept verfallen oder bitten Sie den Apotheker, ein anderes Präparat für Sie auszusuchen.

Für weitere Fragen stehe ich auch gerne persönlich zur Verfügung.

Dr. med. Albert Mailänder

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Letzte Änderung:  Dienstag, 12.09.2017

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Hausbesuche

Notfälle

Wenn Sie nicht in die Praxis kommen können, kommen wir selbstverständlich zu Ihnen!

Bitte fordern Sie Hausbesuche möglichst früh an.

Bei Notfällen außerhalb der Praxiszeiten rufen Sie die Praxisnummer an. Der Anrufbeantworter sagt Ihnen die Telefonnummer des zuständigen Bereitschaftsarztes.

Versichertenkarte

Es genügt, wenn Sie uns Ihre Krankenversichertenkarte bei der ersten Behandlung im jeweiligen Quartal vorlegen.

Die Praxisgebühr ist zum 01.01.2013 abgeschafft.

 

Überweisung zum Facharzt

Für die Behandlung beim Facharzt benötigen Sie eine Überweisung von Ihrem Hausarzt. Ohne Überweisung müssen Sie erneut die Praxisgebühr für jeden in Anspruch genommenen Facharzt entrichten. Die Überweisung löst automatisch eine Befundübermittlung aus. Wir sammeln und archivieren Ihrer Befunde (dies ist sehr wichtig bei allen Kur-, Versorgungsamt- und Rentenanträgen).

Dauerverordnung und Rezepte

Bei der jeweiligen ersten Verordnung besprechen Sie bitte stets persönlich mit Ihrem Arzt, welche Medikamente und Heilmittel Sie für Ihre Gesundheit unbedingt benötigen. Danach können Rezepte auch telefonisch bestellt werden.

Für unsere Patienten aus dem Lebacher und Schmelzer Raum ist vor der Praxis ein Rezeptbriefkasten angebracht. Die Medikamente werden Ihnen noch am gleichen Tag bzw. nach der Abendsprechstunde am folgenden Tag von der jeweiligen diensthabenden Apotheke nach Hause gebracht.

Unsere Patienten aus dem Eppelborn-Wiesbacher Bereich haben die Möglichkeit, ihre Medikamente in einer der beiden Wiesbacher Apotheken abzuholen.

Laboruntersuchungen

Blutentnahmen für Laboranalysen finden Montag bis Freitag zwischen 8.00 und 10.30 Uhr statt.